Frau Alpert und Stefanie – Frau Alperts Geschichte

Stefanie war beim Geburt achtzehn Jahre alt.

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Copyright © 2007, Michael M Wayman

Bob ist in meinem Mind. Das Wort Mind gibt es nicht in der deutschen Sprache, komisch ist es. Aber da ist er, oder meistens ist er da, es ist sein Zuhause. Ich bin glücklich wenn er da ist, es ist mir bequem. Er weiß immer was ich denke, ich bin ihm kein Geheimnis, er geht ganz sanft mit mir um. Aber warum spreche ich über Bob? Weil ohne Bob gäbe es das Haus nicht und ohne Haus keine Stefanie.

Es gibt und gab viele Leute im Haus, interessante und komische Leute; es gab einen jungen Mann, namens Stefan. Er studierte irgendwas oder er arbeitete irgendwo oder er tat beides, ich weiß es nicht mehr. Er war sehr ruhig, nicht unfreundlich, aber er war ziemlich scheu, und er war offensichtlich unglücklich, worüber oder mit seinem Leben wusste niemand.

Es war einen Tag im Frühling, ich bin früh nach Haus gekommen und habe die Zwei entdeckt. Stefanie hat sich sofort unter Bob versteckt. Ich kann mir vorstellen was passiert ist. Bob hat Stefanie erwischt, Stefanie hatte sich geschminkt und trug meine Klamotten, es war Stefanie sehr peinlich, wahrscheinlich bat sie Bob dringend, mir kein Wort zu erzählen.

Aber ich kenne Bob, er würde nie was Negatives sagen, nein, er hat sofort auch meine Kleidung angezogen und Stefanie umarmtet. Er hat sie beruhigt aber vergessen, dass ich früh nach Haus kommen würde.

Das Problem war nur, dass Stefanie meine Kleidung an hat, nicht dass meine Sachen so teuer sind, jeder kann sie tragen von mir aus. ABER, ABER, sie passen nicht zu Stefanie, keineswegs. Sie passen auch nicht zu Bob und ich habe es ihm oft genug gesagt; irgendwann muss ich ihn nehmen und die richtige Damenkleidung für ihn kaufen. Um ehrlich zu sein, die Kleidung passt auch nicht zu mir, aber ich weiß, dass Bob einen Fetisch dafür hat; so ich muss das Zeug tragen.

Stefanie, Liebling, sei nicht so scheu, ich beiße dich wirklich nicht. Ich bin nicht böse mit dir. Ich nehme deine Hand und du kommst mit mir. Ich möchte dir helfen, ich kann dir helfen, ich muss dir helfen. Ich nehme deine Hand und du kommst mit mir.

Ich habe ihre Hand genommen und sie ist mit mir gegangen. Wir sind zu Bettys Zimmer gelaufen. „Stefanie, du bist Stefanie? Oder?“ „Ja, ich bin Stefanie.“ „Du bleibst so? Nicht wahr? Du hast dich entschieden. Du gehst nicht zurück?“ „Nein! Ich bin jetzt Stefanie. Es bleibt so.“

Stefanie, ich muss dir zwei Sachen sagen, einmal gut, einmal nicht so gut. Hab' keine Angst vor mir! Aber ich muss dir sagen: Du bist hübsch, sehr hübsch, du bist schön, schöner als ich in deinem Alter war. Aber du siehst wirklich nicht gut in meiner Kleidung aus und dein Make-up ist ein Desaster.

Wir sind in Bettys Zimmer, weil sie die richtige Sachen für dich hat. Ich habe Betty sehr lieb, ich weiß, dass ich ihre Kleidung nehmen kann. Sie ist leider weit weg von hier, ich möchte, dass sie bald wieder hier sein wird. Bitte alles ausziehen – oh du bist so schön – ich mache den Schrank auf und wir wählen was Schönes für dich aus.

Es hat gedauert, das Richtige für sie zu finden, aber es hat sich gelohnt. Ich habe ihr gezeigt, wie sie das Make-up abwischen soll und, wichtiger, wie sie sich schminken soll. Das Ergebnis war sehr gut. Bob hat gesagt, dass sie entzückend aussieht.

Von mir hat Stefanie alles gelernt, um eine Frau zu sein, sich zu kleiden, zu laufen, sich zu verhalten, einfach alles. Es hat ein bisschen gedauert, aber dann war sie fertig, mit mir einkaufen zu gehen. Oh, war sie glücklich, sie konnte alles sehen, alles ausprobieren und alles kaufen was sie wollte. Sie war wie ein kleines Mädchen.

Stefanie ist ein bisschen zickig, das ist wahr, aber sie ist sehr jung und es stört mich nicht. Sie kann kaufen was sie will. Bob hatte arrangiert, dass eine Tür zwischen Stefanies Zimmer und dem nächsten gebaut wird. Jetzt hat sie einen ganz großen begehbaren Kleiderschrank, darin kann man spazieren. Stefanie hat eine Kreditkarte von mir, ich brauche kein Geld, Stefanie kann alles haben, nur mein Leib gehört Bob. Sie hat eine Kreditkarte auch von Bob.

Stefanie schläft normalerweise mit mir, sie fragt nie, sie ist aber lieb, sehr lieb. Wenn ich nicht zu Hause bin, schläft sie mit Bob oder Betty. Ich finde es wirklich schön, dass Stefanie auf diesem Planet ist.